ASV-Bliesransbach
Die Bachpatenschaft
08.07.2007
Kleinblittersdorfer Nachrichten Nr:49 vom 8.12.2006
Angelsportvereine aus der Gemeinde Kleinblittersdorf kümmern sich um Fluss und Ufer
Bürgermeister Stephan Strichertz: "Das ist praxisnaher Gewässerschutz"
Gleich sechs Gewässerbeauftragte hat jetzt die Gemeinde Kleinblittersdorf - genauer gesagt die Fließgewässer in Kleinblittersdorf.
Stadtverbandsbeigeordnete Elfriede Nikodemus und Bürgermeister Stephan Strichertz überreichten am Abend des 16. November die Patenschaftsverträge an sechs ehrenamtlich engagierte Angler und Naturschützer: Martin Baum, ASV-Sitterswald für den Gehlbach, Karl Bender, ASV-Bliesransbach für alle Bäche in Bliesransbach, Albert Bingert, ASV-Sitterswald für die Blies im Bereich Sitterswald, Alfred Hähn, ASV-Kleinblittersdorf für den Scheerbach und die Hahnenklamm, Axel Hagedorn, NABU Fechingen - Kleinblittersdorf für
den Scheerbach und Karl-Heinz Sand, ASV-Rilchingen-Hanweiler für die Saar von der Mündung Blies bis Grenzstein Auersmacher.
"Gewässerbeauftragte arbeiten ehrenamtlich", hob Bürgermeister Strichertz das Engagement der Gewässerpaten hervor. "Und vor allem leisten sie praxisnahe, sichtbare und direkte Hilfe beim Gewässerschutz. Ich kann mir nur wünschen, dass noch weitere Interessierte dem Vorbild der neuen Gewässerbeauftragen folgen", hofft der Bürgermeister. "Die Riesenaufgabe, die Gewässer nach der EU - Wasserrahmenrichtlinie in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen, erfordert Anstrengungen, die wir
allein nicht bewältigen können". Ohne die tatkräftige Hilfe der ehrenamtlichen Bachpaten aus Fischerei- und Naturschutzvereinen sei das Ziel auch zeitlich nicht erreichbar. Deshalb sehe er die initiative des Stadtverbandes und des Fischereiverbandes auch als Steigerung der Verwaltungseffizienz."
Als vor einem Jahr seitens der Unteren Wasserbehörde im Stadtverband eine Kooperation zwischen dem Fischereiverband Saar und den Gemeinden im Stadtverband Saarbrücken initiiert wurde, ahnten die Beteiligten nicht den durchschlagenden Erfolg ihrer Bemühungen.
Nachdem das Saarländische Naturschutzgesetz, Bachpaten ersatzlos abgeschafft hatte, entschied sich der Fischereiverband, das Angebot der Wasserbehörde zu einem gemeinsamen Projekt aufzugreifen und in enger Kooperation mit den Gemeinden im Stadtverband Gewässerbeauftragte gemeinsam zu berufen, zu schulen und zu fördern. Inzwischen sind mehr als zwei Dutzend Patenschaften an Personen aus Angelsportvereinen im Stadtverband vergeben.
"Unserem gemeinsamen Ziel, Bachpatenschaften im Stadtverband Saarbrücken zu reaktivieren, zu entwickeln und zu fördern, sind wir damit ein großes Stück näher gekommen", so Stadtverbandsbeigeordnete Elfriede Nikodemus anlässlich der Vergabe der Patenschaften an die sechs engagierten Kleinblittersdorfer.
Werner Becker, Vorsitzender des Fischereiverbandes Saar, begrüßt ebenfalls die gute Entwicklung der Kooperation:
"Wir sind mit unserem Angebot bei den im Fischereiverband zusammengeschlossenen Vereinen auf große Resonanz gestoßen. Die Qualität der stehenden wie fließenden Gewässer hat für Angelsportvereine eine besonders große Bedeutung. Diese Zielgruppe wollten wir gewinnen, Verantwortung als Gewässerbeauftragte zu übernehmen".
Mit Hilfe der Unteren Fischereibehörde, der Unteren Wasserbehörde beim Stadtverband, in Absprache mit den Gemeinden und dem Fischereiverband Saar möchten die Kooperationspartner praxisorientierte Maßnahmen mit den ehrenamtlichen Bachpaten und Vereinen abstimmen und ihre Unterstützung gewinnen.
"Um den "guten ökologischen Zustand" der Gewässer zu erreichen, müssen wir uns anstrengen, damit z.B. auch in Saar und Blies wieder Lachse schwimmen, die in Rhein und Mosel ja bereits wieder heimisch geworden sind. Auch kleine Maßnahmen an Gewässern, sei es Erlen anzupflanzen oder "Störsteine" zur Verbesserung der Gewässerstruktur einzubauen können helfen, unser gemeinsames Ziel zu erreichen", ergänzte Nikodemus.
Erste Erfolge haben sich bereits eingestellt: Begonnen mit der Gemeinde Quierschied sind inzwischen in Riegelsberg, Heusweiler, Völklingen und Püttlingen Patenschaften vergeben. Mit den sechs weiteren in Kleinblittersdorf gibt es nun insgesamt mehr als 30 Patenschaften im Stadtverband.
Wegen des hohen Zuspruchs fand im Anschluss an die Verleihung der Urkunden eine erste Fortbildung statt.
Dipl.-Biologe Holger Zeck vom Umweltministerium referierte über Gewässerökologie Dipl.-Geograph Markus Utesch berichtete über Gewässerlehrpfade.
"Unsere gemeinsame Zukunftsvision ist, diese Kooperation über die Grenze hinaus mit unseren lothringischen Nachbarn fortzusetzen", so gemeinsamer Tenor der drei Partner.
Was machen Gewässerbeauftragte überhaupt?
Sie sollen ökologisch intakte Verhältnisse in und am Fluss oder Bach überwachen und erhalten sowie Maßnahmen zur Wiederherstellung des Naturschutzes vorschlagen und möglicherweise selbst umsetzen.
Konkret: Gewässerbeauftragte beobachten und bewerten den Gewässerzustand.
Sie schützen Tiere und Vegetation. Sie melden Missstände, beispielsweise illegale Einleitungen oder unerlaubte Baumaßnahmen. Sie pflanzen und pflegen Ufergehölze und helfen bei der Gewässerunterhaltung, beseitigen Unrat, Schwemmgut und Abflusshindernisse. Außerdem werben sie für die Schaffung von Uferrandstreifen und für Maßnahmen der Renaturierung. Der Gewässerbeauftragte muss sich an bestimmte Regeln halten. So sind die Schonzeiten für Fische, Vögel und andere Tiere zu beachten. Gewässerumleitungen sind ebenso
verboten wie der Einsatz chemischer Mittel.
16.11.2006 - Ernennung von Gewässerbeauftragten in der Gemeinde Kleinblittersdorf.
Die ehrenamtliche Überwachung der Gewässer in unserer Gemeinde geht weiter.
In einer kleinen Feierstunde, wurden im Sitzungssaal des Gemeinderats, Gewässerbeauftragte für die Gemeinde Kleinblittersdorf berufen.
Die Stadtverbandsbeigeordnete Elfriede Nikodemus, der Präsident des Fischereiverband Saar Werner Becker und der Bürgermeister von Kleinblittersdorf Stephan Strichertz ernannten sechs ehrenamtliche Gewässerschützer für die Bäche in der Gemeinde.
Nach der Überreichung der Ernennungsurkunden,
Hier die Urkunde
bekam jeder Gewässerbeauftragte von Werner Becker einen kleines Testbesteck überreicht. Damit sind sie in der Lage, wichtige Parameter im Wasser, z.B. Ammonium, Phosphat und den pH-Wert, zu ermitteln.
Im Anschluß daran folgten Referate von Markus Utesch und Holger Zeck. Dipl.Geogr. Matthias Kunz hatte sein Mikroskop aufgebaut und man konnte ausgewählte Tiergruppen aus unseren Gewässern betrachten.
Geht hier doch noch was?
Der Saarländische Fischereiverband bemüht sich, die bestehenden Bachpatenschaften wieder aufleben zu lassen. So kann man es, aus dem nachfolgenden Bericht der Pressestelle des Stadtverbands, herauslesen.
Stadtverband Saarbrücken - Presse Aktuell
Kooperationsvereinbarung zur Förderung von Bachbeauftragten im Stadtverband Saarbrücken trägt Früchte:
Bachbeauftragte für Fischbacher Bäche bestellt.
Stadtverbandsbeigeordnete Elfriede Nikodemus, Werner Becker vom Fischereiverband Saar und Quierschieds Bürgermeister Otwin Zimmer bestellten am Freitag, dem 23. Juni 2006, Albert Georg, den Gewässerwart des ASV Fischbach-Camphausen zum Bachbeauftragten für den Hölzerbach und den Fischbach im Quierschieder Ortsteil Fischbach.
„Wir haben uns auch in diesem Jahr wieder viel vorgenommen: Bachpatenschaften im Stadtverband Saarbrücken zu reaktivieren, zu entwickeln und zu fördern, ist unser gemeinsames Ziel“, so Stadtverbandsbeigeordnete Elfriede Nikodemus anlässlich der Vergabe der Urkunde, die Herrn Albert Georg vom ASV Fischbach zum Bachbeauftragten im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Fischereiverband Saar und dem Stadtverband Saarbrücken in Abstimmung mit der Gemeinde Quierschied bestellt.
Werner Becker, Vorsitzender des Fischereiverbandes Saar, begrüßt die Initiative des Stadtverbandes aus dem letzten Jahr: „Im Fischereiverband sind Vereine zusammengeschlossen, die aus ihrem Selbstverständnis heraus ein großes Interesse an der Qualität der stehenden wie fließenden Gewässer haben: nämlich die Angelsportvereine. Diese Zielgruppe wollen wir im gemeinsamen Interesse gewinnen, Verantwortung als Bachbeauftragte zu übernehmen“.
Auch für Bürgermeister Otwin Zimmer ist das Projekt „Bachbeauftragte“ ein persönliches Anliegen:
„Die Riesenaufgabe, die Gewässer nach der EU - Wasserrahmenrichtlinie in einen „guten ökologischen Zustand“ zu versetzen, erfordert Anstrengungen, die wir allein nicht bewältigen können“. Ohne die tatkräftige Hilfe der ehrenamtlichen Bachbeauftragten sei das Ziel zeitlich nicht erreichbar. Deshalb begrüße er die Initiative des Stadtverbandes mit dem Fischereiverband auch unter dem Aspekt der Effizienzsteigerung in Verwaltungskooperationen.
Am Fischbach z.B., dessen Gewässergüte sich nach der Fertigstellung der neuen Kläranlage in Quierschied wohl wesentlich verbessern wird, gibt es ein gewaltiges Entwicklungspotential, wie der Name eben schon sagt: „Fisch-Bach“, nicht umsonst ist im Fischbacher Wappen die Bachforelle abgebildet. Mit der Kooperation zwischen der Mittelstadt Völklingen, dem Fischereiverband Saar und dem Stadtverband Saarbrücken sieht der Bürgermeister die Bemühungen auf dem richtigen Weg.
Zu den von Otwin Zimmer angesprochenen Hintergründen ergänzt Elfriede Nikodemus:
„Um den „guten ökologischen Zustand“ der Gewässer zu erreichen, müssen wir uns anstrengen, damit z.B. auch im Fischbach wieder Forellen schwimmen, die in Rhein und Mosel ja bereits wieder heimisch geworden sind.“ In diesem Kontext möchte die untere Fischereibehörde des Stadtverbandes die Fischer der Angelsportvereine über das Projekt “Bachbeauftragte(r)“ informieren und den Teilnehmern zusammen mit dem Fischereiverband Saar Fachschulungen anbieten.
Mit Hilfe der Fischereibehörde, den Wasserbehörden und in Absprache mit den Gemeinden möchten die Kooperationspartner praxisorientierte Maßnahmen mit den ehrenamtlichen Bachbeauftragten und Vereinen abstimmen und ihre Unterstützung gewinnen.
Bachbeauftragte sollen in diesem Konzept eine wichtige Rolle übernehmen: Auch kleine Maßnahmen an Gewässern, sei es Erlen anzupflanzen oder „Störsteine“ zur Verbesserung der Gewässerstruktur einzubauen etc. helfen, den guten ökologischen Zustand Schritt für Schritt wiederherzustellen.
Erfolge haben sich bereits eingestellt, so wurden in der Gemeinde Riegelsberg und in der Mittelstadt Völklingen nahezu an allen Bächen Bachbeauftragte bestellt, in der Gemeinde Quierschied wurden nach dem Lasbach in Quierschied nun bereits zwei weitere Bäche in die Obhut eines Beauftragten gegeben. In der Stadt Püttlingen haben sich bereits zahlreiche Interessenten gemeldet, so dass in Kürze auch hier für weitere Bäche Bachbeauftragte bestellt werden können.
„Ich begrüße die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürgern, der Öffentlichkeit im Einzelnen zeigen zu können, wie moderne Verwaltungsstrukturen seit Jahren zu Effizienz und Bürgernähe im Stadtverband geführt haben. Von denen, die behaupten, es besser zu können, erwarte ich Roß und Reiter zu nennen. Abstrakter Schlagwortabtausch führt nicht weiter, sondern ist der Stoff, aus dem Politikerverdrossenheit gemacht wird“, kommentiert Elfriede Nikodemus die aktuelle Diskussion um die Zukunft des Stadtverbandes.
„Unsere gemeinsame Zukunftsvision ist, diese gemeinsame Kooperation zwischen dem Fischereiverband Saar, dem Stadtverband, den Gemeinden und den Angelsportvereinen über die Grenze hinaus mit unseren lothringischen Nachbarn fortzusetzen“, so gemeinsamer Tenor der drei Partner.
Ursula Schmitt
erstellt am 23.06.2006
2006 Ende der Bachpatenschaften im Saarland!
Nachdem der Landtag des Saarlandes am 05.04.2006 ein neues Naturschutzgesetz verabschiedet hat, fällt die Institution Bachpatenschaften ersatzlos weg.
SCHADE.
Nachzulesen unter: Landtag verabschiedet neues Saarländisches Naturschutzgesetz
ES WAR EIMAL:
1986 werden nach dem Vorbild anderer Bundesländer, vom Umweltminister des Saarlandes 114 Bachpaten in 36 Gemeinden ernannt. Etwa 10% aller Wasserläufe 3.Odnung sind damit abgedeckt.
1987 Im April 1987 beantragt auch der Angelsportverein Bliesransbach e.V. bei der Gemeinde Kleinblittersdorf und bei dem Minister für Umwelt, die
Bachpatenschaften
fur die Bäche:
Ransbach, Bühlbach, Niederwieserbach, Bruchbach, Hengstbach.
Als verantwortliche Person gegenüber den Behörden wurde Karl Bender beauftragt.
Nach der erfolgreichen Teilnahme an dem Einführungsseminar in Siersburg, wurde dem ASV mit Verleihung einer Urkunde durch Umweltminister Jo Leinen, die Bachpatenschaft für fünf Jahre übertragen.
Künftig war der ASV durch die Kommune beauftragt, an der Verbesserung des Zustandes, sowie an der naturnahen Gestaltung, der Gewässer 3.Ordnung mitzuhelfen.
Dies ist eine sinnvolle Möglichkeit, zum Wohle der Allgemeinheit, an der Erhaltung und Gestaltung der Bachläufe mitzuwirken. Die Bachpatenschaft ersetzt nicht, die nach den Wassergesetzen bestehende Unterhaltspflicht der Gemeinde. Die kann den Bachpaten in ihre Planung am Gewässer mit einbeziehen, das heist:
- Beteiligung an den von der unteren Wasserbehörde veranlaßten, regelmäßig stattfindenden Gewässerschauen.
- Ermöglichung der Einsichtnahme in gewässerkundliches Datenmaterial.
- Mitarbeit bei Unterhaltsmaßnahmen und -planungen.
Bei der Ausübung der Bachpatenschaft ist er, nach §63 des Saarländischen Wassergesetzes, berechtigt Privatgrundstücke zu betreten.
Auch ist der Bachpate und seine Helfer wärend den unterhaltsarbeiten Unfallversichert.
Grundsätzlich erhällt der Bachpate für seine Arbeit kein Entgeld. Er ist ehrenamtlich tätig.
In den folgenden Jahren wird auch die Ausbildung nicht vernachlässigt. Die vom Umweltministerium und dem Stadtverband angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen sind sehr hilfreich, und werden auch gerne angenommen.
2004 Das Saarland soll ein neues Naturschutzgesetz erhalten. Zu § 65 Schutz der Natur durch Landschaftsbeauftragte: Darin ist eine Abschaffung der Kreisnaturschutzbeauftragten, sowie der Bachpaten vorgesehen. Nach diesem Gesetzentwurf sollen die Bachpatenschaften ersatzlos aufgelöst werden.
2005
In einer kleinen Feierstunde im Gemeinderatssahl wurden Naturschutzbeauftragte und Bachpaten für weitere fünf Jahre berufen. Darunter war auch die Patenschaft des ASV-Bliesransbach.
Der Ransbach:
Der Ransbach ist 2200m lang und entspringt am Ransbacherberg, unterhalb des Hartungshof, fließt naturbelassen unterhalb des Krummenfelds und durchquert das Regenrückhaltebecken am Bungert. Nach dem Rückhaltebecken tritt aus einer starken, in einer Brunnenstube gefassten Quelle, die früher als Trinkwasser gepumpt wurde, eine große Wassermenge bester Güteklasse hinzu. Ab hier ist das ehemals verbaute Bachbett renaturiert. Bis jetzt hat der Bach die Gewässergüteklasse 1 - 1,5.
Vor der Jahnstraße wird der Ransbach kanalisiert und tritt erst wieder unterhalb der Kreuzstraße zu Tage. Innerhalb dieser Verrohrung nimmt der Ransbach große Abwassermengen auf. Nach einer kurzen Strecke mündet an der Bliesbolchener Straße der Bühlbach. In einem gepflasterten Bachbett wird die Bliesbolchener Straße unterquert. Auch auf dieser Strecke wird dem Bach Abwasser zugeführt. Zwischen Eduard-Möricke-Straße und Götzenmühle kommt ein weiterer Abwasserkanal in den
Bach. Die Güteklasse ist nur nach mehrmaliger Verdünnung zu messen und kommt nicht über 4 hinaus. Die Belastung ist mit 2600 EWG anzunehmen. An dem Fischweiher unterhalb der Zollhäuser mündet der Ransbach in den Niederwieserbach.
Der Bühlbach:
Der Bühlbach ist 1200m lang und entspringt aus einer Quelle auf dem Hasenfeld, unterhalb des Sommerbergs. Er speist, vor der Wendalinuskapelle einen kleinen Fischweiher. Vor der Kapelle ist auch die Mündung der Rheinklamm, die aber nicht immer Wasser führt. Unterhalb der Wendalinuskapelle entspringt eine gute, sehr saubere Quelle. Sie garantiert dem Bühlbach eine ausreichende, ständige Wasserführung und eine Güteklasse von 1,5. Das Bachbett ist bis zur Mündung
in den Ransbach weitgehend naturbelassen. Unterhalb des Friedhofs mündet ein RÜ.
Der Niederwieserbach:
Der Niederwieserbach ist 3300m lang und entspringt unterhalb des Wintringerhof, auf dem Kappelberg. Er fließt entlang der L 105 bis zur Kreuzung Kleinblittersdorf - Fechingen. Dort mündet auch die Dorrbach, 700m lang, sie führt nur bei Regen eine nennenswerte Wassermenge. Durch dichten Heckenbestand fließt der Bach in das Klingeltal. Im Klingeltal wurde der Bach in den 30ger Jahren begradigt. Es gibt im Tal einige Quellen, so das der Bach fast immer Wasser führt. Unter
dem Sportplatz Sauerwiese wird der Bach in einem Rohr geführt. Anschließend ist er wieder ein Stück begradigt. Ab dem Überweg zur Heid fließt er naturbelassen, bis zur der Straßenbrücke Eduard-Möricke-Straße, dahinter speist er im Nebenschluß einen Fischweiher. Nach dem Fischweiher unterhalb der Zollhäuser nimmt er den Ransbach und dessen Abwasserfracht auf. Damit verschlechtert er seine Wasserqualität drastisch von 1.5 auf 4. Ab der dieser Mündung fließt der Niederwieserbach,
naturbelassen in mehr oder weniger großen Mäandern der Blies zu.
Der Brucherbach:
Der Brucherbach ist 1300m lang und entspringt unterhalb des Wehrholzerweg, ist begradigt entlang des Geländes der früheren Munitionsfabrik bis zu dem Fischweiher unterhalb des Galgenbergs und nimmt dort den Hengstbach auf. Er führt sehr wenig Wasser und fällt im Hochsommer fast trocken. Bis hier ist der Bach unbelastet. Er fließt verbaut weiter bis zur Mündung in die Blies und nimmt auf seinem Lauf die Abwässer von ca. 50 Häusern aus dem Wohngebiet "Im Bruch" auf.
Der Hengstbach:
Der Hengstbach ist 900m lang und entspringt unterhalb der Deiwiese im Stockalmet, fließt dirch einen kleinen Tannenwald, speist wenig später einen kleinen Fischweiher im Bruch. Er ist begradigt entlang des Galgenbergs und mündet vor dem Fischweiher in den Brucherbach. Er führt sehr wenig Wasser und fällt im Hochsommer trocken.
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