ASV-Bliesransbach e.V.

Neuigkeiten:


* 24.12.2011 - Fischereiverband Saar

Unnötige Verunsicherung durch falsche, undifferenzierte Medienerstattung!
Leider kam es im Vorfeld zu den Feiertagen zu Falschmeldungen bezüglich der Fische in Saar und Blies, sodass der Fischereiverband Saar sich zu folgender Richtigstgellung veranlasst sieht:
Der Fischereiverband Saar hat zusammen mit der Landesregierung eine gemeinsame Erklärung zur Belastung der Fische in Saar und Blies abgegeben. An dieser Erkälrung hält der Fischereiverband Saar und die Landesregierung fest. Die Aussage, zum Weihnachtsfestmahl sollten keine Saarfische gegessen werden, wird demnach weder vom Fischereiverband, noch von der Landesregierung gestützt. Vielmehr können insbesondere Hecht, Barsch und Zander aus der Saar bedenkenlos gegessen werden. Darüber hinaus besteht auch kein Anlass vor dem Verzehr von Rotaugen und Karpfen bis zu einem Alter von 10 Jahren zu warnen. Schließlich lässt sich die Qualität der Fische auch noch wesentlich dadurch steigern, dass man die Haut nicht mitisst.
Der Fischereiverband wünscht demnach allen Anglern einen guten Appetit beim Verzehr der Saarfische gemäß der gemeinsamen Erklärung des Verbandes und der Landesregierung.
Es ergeht die herzliche Bitte, zukünftig eine Verunsicherung der Angler durch eine undifferenzierte Medienerstattung zu unterlassen.
Merzig, 24.12.2011
Für das Präsidium
Andreas Schneiderlöchner (Vizepräsident)
Auf den Bericht der Internationalen Kommission zum Schutze des Rheins (IKSR) zur Kontamination von Fischen mit Schadstoffen im Einzugsgebiet des Rheins (laufende und abgeschlossene Untersuchungen in den Rheinanliegerstaaten 2000 - 2010) wird verwiesen: http://www.iksr.org/uploads/media/Bericht_195d.pdf



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* 2.11.2011 - Trauerfall

Klaus Schramm
Das langjährige Mitglied und Beisitzer des Vorstands Klaus Schramm ist am 2.11.2011 verstorben.
Unser herzliches Beileid geht an Heidi, Oliver, Friedel und Waltraud.

Petri Heil Der Vorstand und alle Mitglieder des ASV-Bliesransbach




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* 12.9.2011 - Fischbesatz

Fischbesatz 2011 mit Bachforellen.



Mit von der Partie: Fritz, Gerd und Karl



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* 10.9.2011 - Gemeindefischen

Gemeinsames Fischen der Angler aus der Gemeinde beim ASV-Sitterswald.
Diesjähriger Ausrichter des Gemeindefischens war der ASV Sitterswald. Um 06.00 Uhr trafen sich 25 Angler an der Blies, wo es darum ging, den neuen Wanderpokal der Gemeinde Kleinblittersdorf zu gewinnen. Nach dem Abwiegen stand der neue Gemeindepokalsieger fest. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 100 gr. konnte der ASV Kleinblittersdorf den diesjährigen Wettbewerb für sich entscheiden.

Platzierungen:
1. ASV Kleinblittersdorf
2. ASV Hanweiler
3. ASV Auersmacher
4. ASV Sitterswald
5. ASV Bliesransbach

Die Siegerehrung wurde vom Beigeordneten der Gemeinde Kleinblittersdorf, Andreas Dax, durchgeführt. Nach dem Mittagessen ging man dann zum gemütlichen Teil über und man sass in geselliger Runde noch bis in die frühen Abendstunden zusammen.




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* 3. Juli 2011 - Vereinsmeisterschaft

Vereinsmeister 2011 ist Tobias Lehmann
Nach der Auswertung der drei Vereinsfischen stellte der 1.Vorsitzende Friedrich Kurtz fest, dass Tobias mit 1600g, neuer Vereinsmeister ist. Herzlichen Glückwunsch.
Auf Platz zwei landete Fritz Kurtz selbst mit 1600g. Platz drei erreichte Gerd Kuntz.




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* 8.4.2011 - SZ vom Donnerstag !

Fische werden erneut auf Umweltgrfte getestet
Einen großen Bericht brachte die SZ am Donnerstag, den 7.4.11. Hier ein Auszug:
Nachdem ja schon eine Warnung. vor dem Verzehr von Saarfischen ausgesprochen wurde, kommt jetzt die Meldung: Warnung bleibt: Keine fettreichen saar-Fische verzehren!

Von SZ-Mitarbeiterin Heike Theobald

Saarbrücken. Das Umweltministerium lässt derzeit erneut Fische auf PCB (polychlorierte Biphenyle) und PCDD/F (polychlorierte Dioxine) testen. In sechs Abschnitten auf der Saar, zwischen Güdingen und Mettlach, fischt der Fischereiverband Saar zwischen zehn und 2O Exemplare von attraktiven Verzehrfischen, wie Barsch, Zander oder Wels, heraus, die vom Fraunhofer-Institut untersucht werden.

Nachdem in den vorigen Monaten gezielt Grubenwasser an den Einläufen zur Saar untersucht wurde, meinte Borger gestern: ,,Die Untersuchungen lassen die Vermutung zu, dass der Verursacher nicht der Bergbau an der Saar ist." Wenngleich der Staatssekretär darauf verwies, dass noch nicht alle Ergebnisse vorliegen, derzeit fehlte noch der Einlauf von Grubenwasser in die Blies. Der Fischereiverband angelt zugleich Verzehrfische aus der Blies, die ebenfalls auf Umweltgifte getestet werden sollen.

Auch den noch fehlenden Ergebnissen aus der Blies sieht die RAG gelassen entgegen. ,,Wir haben nichts zu verbergen, wir stellen uns jeder Untersuchung", erkläite der Pressesprecher. Die höchste Belastung sei, laut Borger, eigentlich ab dem Einlauf der Rossel in die Saar gemessenworden. Ob die französische Industrie dafür verantwortlich ist, damit werde sich einen grenzüberschreitenden Arbeitskreis beschäftigen. ,,Mögliche Herde" sollen ausfindig gemacht werden.




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* 4.4.2011 - Generalversammlung vom 03. April 2011

Nach Begrüßung und Totenehrung ließ der 1. Vorsitzende, Friedrich Kurtz, einige Aktivitäten des Vereins in 2010 Revue passieren.

Beim Vereinsfischen 2010 ging Gerd Kuntz mit 3100 Punkten als Sieger hervor, gefolgt von Eduard (Eddi) Arend mit 3000 Punkten und Friedrich (Fritz) Kurtz mit 600 Punkten.

Beim Gemeindefischen im August am Auersmacher Mühlenwaldweier belegte der ASV Bliesransbach den 5. Platz. Sieger wurde zum dritten Mal der ASV Hanweiler, wodurch der Pokal endgültig in dessen Besitz überging. Die Siegerehrung übernahm der 1. Beigeordnete, Andreas Dax, der im Rahmen seiner Ansprache mitteilte, dass die Gemeinde Kleinblittersdorf für das nächste Gemeindefischen einen neuen Wanderpokal stiften wird.

Am diesjährigen Picobellotag hat sich der ASV Bliesransbach beteiligt und einen erweiterten Uferbereich der Blies sowie des Ransbaches von Unrat befreit. Ein ausführlicher Bericht wurde in den Kleinblittersdorfer Nachrichten veröffentlicht.

Zum Thema Kormoran teilte Gewässerwart Karl Bender mit, dass nur noch wenige Vögel entlang unserer Fischereistrecke anzutreffen sind, was sich jedoch jährlich ändern kann.

Das Wasser der Blies weist seit Jahren auf unserer Strecke eine konstant gute Qualität der Güteklasse 2 auf, was durch die Anwesenheit von Indikatoren, wie Bachflohkrebs, Forelle oder Äsche bestätigt wird. Der bevorstehende Anschluss von Bliesransbach an das Klärwerk Welferding wird nochmals zu einer Verringerung des Schadstoffeintrages in die Blies führen.

Nach dem Bericht des 1. Kassierers, Michael Keßler und der Kassenprüfer, wurde der alte Vorstand von der Versammlung einstimmig entlastet. Die sich anschließende Neuwahl der Vereinsführung ergab folgende Zusammensetzung:

1. Vorsitzender Fritz Kurtz
2. Vorsitzender Marcel Hensgen
1. Kassierer Michael Keßler
2. Kassierer Martin Bur
Schriftführer Dieter Schuler
Gewässerwart Karl Bender
Gewässeraufseher Eddi Arend und Dietmar Klopp
Jugendwart Lorenz Hensgen
Beisitzer Elli Keßler und Ralf Becker


Klaus Schramm, der sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für ein Amt im Vorstand zur Verfügung stellte, wünschen wir auf diesem Weg die besten Genesungswünsche und danken ihm für seine langjährige, konstruktive Mitarbeit im Vorstand des Angelsportvereins Bliesransbach.

Im Rahmen des 35 jährigen Bestehens des Angelsportvereins Bliesransbach wurden vom alten und neuen 1. Vorsitzenden, Fritz Kurtz, drei Vereinsmitglieder geehrt.

Für besondere Verdienste um die Fischerei wurde dem Vorstandsmitglied Eduard Arend vom Fischereiverband Saar - FVS - das goldene Verbandsabzeichen verliehen.

In Anerkennung hoher Verdienste um die Sportfischerei wurde Jörg Prahler vom Verband deutscher Sportfischer - VDSF - das große, silberne Ehrenabzeichen verliehen.

Klaus Schramm wurde für 10 jährige Mitgliedschaft im ASV Bliesransbach geehrt.

Fritz Kurtz bedankte sich bei allen Anwesenden für die gute Zusammenarbeit in 2010 und wünschte für das Angeljahr 2011 allen aktiven Anglern des Vereins viel Erfolg und schloss die Sitzung mit einem kräftigen
- Petri Heil -

Der Vorstand



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* 19.3.2011 - Action Pikobello !

Ausführlicher Bericht!
Den ausführlichen Bericht zum Pikobellotag finden Sie HIER



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* 01.3.2011 - Action Pikobello !

An alle Angelsportfreunde
Seit mehreren Jahren veranstaltet das saarländische Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr den sog. Picobellotag. An diesem Tag können sich Vereine, Schulen, Firmen usw. daran beteiligen, unsere Natur vom Müll zu befreien, der durch Idioten illegal und meist vorsetzlich entsorgt wurde.

Unser Angelsportverein wird sich in diesem Jahr nochmals an der Aktion beteiligen. Wir treffen uns am Samstag, 19. März um 9 Uhr am Laafert, um unsere Fischereistrecke zu säubern. Der Unrat wird in großen Müllsäcken gesammelt und vom EVS kostenlos abtransportiert.

Da wir den Termin nicht mehr rechtzeitig im Gemeindeboten veröffentlichen können, bitten wir euch, jedem Vereinsmitglied das ihr seht diesen Termin mitzuteilen. Selbstverständlich sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen. Das Ministerium stellt für die beteiligten Gruppen Urkunden aus. Ausserdem wird die Aktion auf unserer Homepage www.asv-bliesransbach.de mit Bericht und vielen Fotos veröffentlicht.

Für Rückfragen steht euch Michael Keßler (0 170 / 6 30 84 75) gerne zur Verfügung.

r

www.saarland.de/60421.htm




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* 01.2.2011 - Naturwacht Saarland !

Termine 2011 Bliesgau
Terminplan als PDF



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* 21.8.2010 - Neues aus dem Verein !

Gemeindefischen
Heute trafen sich die Manschaften der Ortsvereine am Mühlenwaldweiher in Auersmacher. Petrus hatte mal ein einsehen und bescherte uns mit strahlendem Wetter. Leider waren wohl die Fische nicht so begeistert von dem Wetterumschwung - sie bissen nicht. Die Hälfte der Angler hatte kein Biss zu verzeichnen.
Die Auswertung war entsprechend:

Platz 5 Bliesransbach 110  g
Platz 4 Sitterswald 210  g
Platz 3 Kleinblittersdorf 540  g
Platz 2 Auersmacher 1960  g
Platz 1 Hanweiler 5050  g

Der größte Fisch war ein Karpfen von 3340g und einer Länge von 53cm, natürlich für den ASV-Rilchingen-Hanweiler gewertet.
Somit hat Hanweiler zum Dritten mal den Pokal errungen.


Überreicht wurden die Urkunden und der Pokal von dem 1.Beigeordneten der Gemeinde H.Andreas Dax.
Der 2.Vorsitzende des ASV-Auersmacher, H. Gisbert Hoffmann, überreichte jeder Manschaft noch eine Flasche Mirabell.

Vielen Dank an den ASV-Auersmacher für die tolle Bewirtung.



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* 05.07.2010 - Neues aus dem Verein !

Vereinsmeisterschaft
Knapp vor Eddi Arend konnte Gerd Kuntz die Meisterschaft für sich entscheiden.
Den Bericht wird der Schriftführer wohl noch nachreichen.




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* 11.04.2010 - Neues aus dem Verein !

Generalversammlung
Fast 30 Mitglieder konnte der 1.Vorsitzende Fridrich Kurtz um 15:00Uhr begrüßen, darunter zwei Neuaufnahmen.
Nach der Totenehrung berichtet Friedrich Kurtz über die Aktivitäten im Verein, den Ablauf der Vereinsfischen, Gemeindefischen, über Fischbesatz usw. Der Kassierer informiert über den Kassenstand, die Kassenprüfer bescheinigen eine gute Kassenführung.
Der Gewässerwart berichtet über erledigten und geplanten Fischeinsatz, Vortschritt des Kläranlagenbau, Kormoranprobleme und die Wasserqualität der Blies.
Unter dem Punkt Verschiedenes konnten die Mitglieder ihre Fragen an den Vorstand richten.
Die Sitzung wurde um 16:00Uhr beendet.



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* 10.04.2010 - Neues für die Blies !

Die Kläranlage!
Bis 2011 soll Bliesransbach an die Kläranlage in F-Welferdingen angeschlossen sein! So die Aussage des EVS! Aber schon 1989 befasste man sich in Bliesransbach mit der Klärung der Abwässer. Nach vielen Versprechungen, Planungen und Gezeter, scheint es jetzt aber loszugehen. Baustraßen werden angelegt und große Baumaschinen treten in Aktion. 2,5 Milionen € soll der Hauptsammler kosten und bis zum Herbst 2011 fertig sein. Hoffen wir´s - die Blies wird es uns danken.



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* 28.10.2009 - Neues aus Bliesransbach !

Fritz Kurtz - der Winzer
Nachdem ja schon ein ausführlicher Bericht, am 22.10.2009 im SR1 - MagS, zu sehen war, konnte sich Heiko Lehmann, SZ-Mitarbeiter, nicht mehr zurückhalten und berichtete heute über den Weinanbau in Kleinblittersdorf.

Den Bericht aus der SZ gibt es als PDF HIER!



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* 14.10.2009 - Neues aus der Blies !

Die Bachforelle!
Einen schweren Brocken bekamen wir da vorgestellt. Michael S. entnahm den strammen Milchner aus dem Einlaufrechen an der Wackenmühle. Fritz hat ihn gewogen= 2950g. Ich habe ihn gemessen= 63cm.

Schön, dass wir sie gezeigt bekamen. Gefangen wurde eine so große Forelle bei uns noch nicht.
Also, macht euch auf große Bachforellen gefasst. Nach der Schonzeit - - dürfen sie wieder gefangen werden.

Petri Heil
Karl
PS: Kormorane kennen keine Schonzeit!



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* 11.10.2009 Aktuelles !

Fisch des Jahres 2010 - Die Karausche (Carassius carassius)


VDSF e.V. - Verband Deutscher Sportfischer

Fisch des Jahres 2010
Die Karausche (Carassius carassius)
Gemeinsame Aktion in Deutschland, Österreich


Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF), das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Verband Deut-scher Sporttaucher (VDST) haben die Karausche zum Fisch des Jahres 2010 gewählt.
Damit soll ein wenig bekannter, aber dennoch interessanter Fisch der Öffentlichkeit vorge-stellt werden. Zudem soll darauf hingewiesen werden, dass die Karausche durch Gefährdung und Verlust ihrer Lebensräume in unseren heimischen Gewässern immer seltener wird.

Die Karausche ist eine äußerst genügsame und robuste Fischart. Bevorzugt lebt sie in kleinen, pflanzenreichen und stehenden Gewässern, kann aber auch in Flüssen mit geringer Strömungsgeschwindigkeit und im Brackwasser vorkommen. Aufgrund ihrer hohen Anpassungsfähigkeit ist sie selbst in kleinsten, sauerstoffarmen und verschlammten Dorftümpeln zu finden. Wenn das Gewässer austrocknet, kann sich die Karausche im Schlamm vergraben und einige Tage überleben. Sie kann bis zu fünf Tage ohne Sauerstoff auskommen und gilt des-halb im Tierreich als „Meister im Luftanhalten“.

Über den Winter verfällt die Karausche, eingegraben im Schlamm, in eine Art Winterstarre und kann sogar vom Eis eingeschlossen überleben. Ihr Stoffwechsel ist dann deutlich eingeschränkt. Sobald die Temperaturen steigen erwacht die Karausche wieder zum Leben.

Die Karausche gehört zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Sie hat einen gedrungenen, hochrückigen Körper und ein kleines, endständiges Maul. Die Färbung ist grau über grünlich bis zu messinggelb. Sie ist leicht mit einem jungen Karpfen zu verwechseln, hat aber im Gegensatz zu diesem keine Barteln. Leicht zu verwechseln ist sie mit dem ebenfalls zu den Karpfenfischen gehörenden Giebel. Die mittleren Größen liegen bei 20 bis 35 cm, wobei auch eine Länge von 50 cm und ein Gewicht von mehr als 3 kg möglich sind.

Karauschen ernähren sich von Kleintieren aller Art, wie z.B. Zuckmückenlarven, Wasserflöhen, Würmern und Schlammschnecken sowie pflanzlichen Stoffen
. Die Geschlechtsreife tritt meist im dritten bis vierten Lebensjahr und bei einer Länge von 10 bis 15 cm ein. Die Karausche ist ein Sommerlaicher. Von Mai bis Juli heften die Weibchen 150.000 bis 300.000 klebrige, 1 bis 1,5 mm große Eier portionsweise an Wasserpflanzen.
Je nach Wassertemperatur schlüpfen die Larven nach drei bis sieben Tagen. Nach drei bis vier Jahren werden sie mit einer Länge von etwa 8 bis 15 Zentimeter geschlechtsreif.

Die Karausche ist heute über nahezu ganz Europa verbreitet und fehlt nur in Spanien, Mittel- und Süditalien sowie in Nordfinnland. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet ist nicht genau nachweisbar und liegt vermutlich in Osteuropa und Asien.

In unseren heimischen Gewässern ist in den vergangenen Jahren ein starker Rückgang der Karausche zu beobachten. Regional, wie beispielsweise in Nordrhein-Westfalen, gilt sie als stark gefährdete Art, in Bayern steht sie auf der Vorwarnliste. Die Ursachen hierfür liegen in erster Linie in der Veränderung ihres Lebensraumes durch Ufer- und Querverbauungen, Regulierungsmaßnahmen oder Schadstoffbelastungen, wovon natürlich auch alle anderen Fischarten betroffen sind.

Die Karausche bevorzugt dicht verwachsene kleine Auengewässer, die gelegentlich überflutet werden. Der Verbau von flachen Uferzonen wirkt sich daher besonders nachteilig auf die Bestände aus. Besonders für die Karausche ist es daher wichtig mehr Überschwemmungsgebiete zu schaffen damit sie sich wieder in kleinen Auentümpeln ausbreiten kann.

Schutz und Wiederherstellung des natürlichen Lebensraums kommen übrigens nicht nur der Karausche zugute, sondern sichern vielen verschiedenen Arten, die durch menschliche Eingriffe in die Gewässerstrukturen in ihrem Fortbestand gefährdet sind, das Überleben.


V. i. S. d. P.
Verband Deutscher Sportfischer e. V.
Peter Mohnert
Präsident

Offenbach, den 16.10.2008
Abdruck honorarfrei

Foto: Wolfgang Hauer




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* 10.10.2009 Aktuelles !

Kormoran ist der Vogel des Jahres 2010
Lange war er bei uns an der Blies verschwunden. Jetzt lebt und fischt er wieder an allen Seen und Flüssen in unserer Gegend.
Mit der Auszeichnung des Kormorans zum "Vogel des Jahres 2010" hat der Naturschutzbund dem Meeresraben einen Bärendienst erwiesen. Mit der Wahl zum Jahresvogel wollen die Verbände nun dafür werben, dass fischfressende Vogelarten wie der Kormoran als natürlicher (?) Bestandteil unseres Gewässerökosystems geschützt werden müssen.
Der Deutsche Fischerei-Verband erklärte hingegen, die Benennung des Kormorans zum Vogel des Jahres sei außerhalb jeglicher Vernunft und ein Schlag ins Gesicht aller wirklichen Naturschützer.

Kormoranfraß bedroht ganze Fischarten, wie die z.B. Äsche oder Bachforelle und zerstört die Bemühungen der Angelvereine, selten gewordene Fischarten wieder einzubürgern.

Der Kritik des Deutschen Fischerei-Verbands: Fischarten seien durch den "Meistertaucher" bedroht, können wir nur zustimmen.

Kormorane sind etwa gänsegroß, sie haben eine Körperlänge von 75 bis 95 cm und eine gesamt Flügelspannweite von 120 bis 150 cm. Männchen sind etwas größer und schwerer als Weibchen. Die Gewichte von Männchen schwanken zwischen 2000 und 3000 g, Weibchen erreichen 1600-2500 g. Männliche Brutvögel haben 334 bis 382 mm lange Flügel, im Mittel 358,5 mm, Weibchen erreichten dort 321 bis 357 mm, im Mittel 335,0 mm. Der relativ große Schnabel ist wie bei allen Arten der Gattung am Ende hakenförmig.

Sie fangen ausschließlich Fische. Sie sind Meistertaucher, sie können bis zu 90 Sekunden lang und 30 Meter tief tauchen. Alle Fischarten stehen auf ihrem Speiseplan. 500g Fisch braucht ein Kormoran pro Tag. Ein 50cm langer Aal ist für sie kein Problem. An Fließgewässern mit höherer Strömungsgeschwindigkeit können neben Karpfenartigen, auch Salmoniden und Äschen einen größeren Teil der Nahrung bilden.

   Jeder kann sich wohl ausrechnen, was die rund 100 Wintergäste, die wir an der Blies haben, pro Tag fressen.
Den Höhepunkt hatten wir ja im Januar 2005, mit 240 Kormoranen.
Da konnten wir den Fischbesatz als Futtermittel abschreiben. 
 

Nur gut, dass sie sich noch nicht als Brutkolonie bei uns eingerichtet haben. Da hätten wir die Schwarzfischer das ganze Jahr über am Gewässer. So geht ein Aufatmen durch die Angler, wenn sie unsere Gegend im Frühjahr wieder in Richtung Norden verlassen.



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* 12.7.2009 Vereinsmeisterschaft

Neuer Vereinsmeister beim ASV-Bliesransbach ist Gerd Kunz
Trotz widriger Umstände, konnte Gerd auf seiner Hausstrecke einige Döbel überlisten und den Sieg davontragen.
14 Angler haben sich bei dieser Meisterschaft beteiligt.
Am ersten Angeltag waren die Probleme, dass am Turbinenhaus gearbeitet wurde, der Kanal war abgelassen und die Wassermassen, verstärkt durch die Regentage davor, rauschte nur so vorbei. Trotzdem konnte Gerd; 1400g, Marco; 1200g und Mike; 1000g fangen.
Am zweiten Angeltag traten viele Angler gar nicht erst an, durch den Starkregen der Vortage war der Wasserspiegel stark angestiegen. Auch war der Kanal immer noch abgelassen.
Am dritten Angeltag war die Wasserwelt wieder in Ordnung, aber es regnete die ganze Zeit über (Sitterswalder Waldfest!).

Nicht gestört hat es Gerd, der wiederum die Döbel fing und mit den 4500g souverän den Titel holte.
Das nicht nur Gerd Döbel fangen kann, demonstrierte Dieter, mit 2000g.
Auch die Jungangler Mike, mit 1140g und Marco, mit 150g fingen.

Mit einer Gesamtsumme von 5900g wird Gerd Vereinsmeister 2009.

  20.6. 4.7. 12.7. Ges. Platz
 Kunz Gerd  1400    4500  5900   1
 Schuler Dieter      2000  2000   2
 Mourer Mike  100    1140  1240   3
 Mourer Marco  1020    150  1170   4
 Bender Karl  20    840  860   5
 Baque Niclas  240      240   6
 Hensgen Lorenz  170      170   7
 Becker Ralph  40      40   8
 Kurz Friedrich      30  30   9
 Hensgen Marcel    30    30  10
 Klopp Dietmar          
 Arend Eddi          
 Hegel Peter          
 Baum Martin          
 Schirra Ralph          



Im Anschluss an das letzte Fischen, trafen wir uns noch zu einem kurzen geselligen Beisammensein auf dem Ritthof. Unser Marketender "FREDDI" tischte Schwenkbraten, Kartoffelsalat, Gurken aus dem Almet und Fluette auf. Mit dem Vereinsmeister stießen wir mit Konterwasser und Flaschenbier an.
Kaffee und Kuchen gab es leider nicht?
Der 1.Vorsitzende begrüßte auch die beiden Neumitglieder Peter und Martin und verpasste ihnen unsere Mutzen, die sie gleich gegen die Sitterswalder austauschten. Den Neuen: Viel Erfolg bei uns an der Blies.




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* 28.6.2009 Gemeindefischen

5. Platz für den ASV-Bliesransbach
Bei herrlichem Wetter waren wir auf der Anlage des ASV-Rilchingen-Hanweiler eingeladen. Es traten fünf Mannschaften aus den einzelnen Ortsteilen an. Nach einem ausgiebigen Frühstück, wurden nach dem Auslosen die Angelplätze bezogen.
Geangelt wurde bis zur Mittagszeit.
Anschließend Mittagessen in gemütlicher Runde, das natürlich bestens Vorbereitet war. Sogar Kaffee und Kuchen war bereitgestellt.

Mit der Glanzleistung von 300g belegte der ASV-Bliesransbach bei dem Gemeindefischen in Hanweiler den 5. Platz.

Der erste Platz ging an den Ausrichter, den ASV-Rilchingen-Hanweiler





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* 21.6.2009 Neues aus der AFZ-Fischwaid 3/2009

ANJANA = Messe für Angeln Jagt Naturschutz

Die achte ANJANA in Pirmasens, vom 13.-15. Februar 2009.


Von links: Jacqueline Kraege, Staatssekretärin vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz; Heinz Günster, Präsident des VDSF-LV Rheinland-Pfalz, Werner Becker, Präsident Fischereiverband Saar.

Auch der Fischereiverband Saar war dort vertreten. An der Spitze Werner Becker, unser Präsident.

Ob er sich in dieser Situation auch an seinen Ausspruch vom 04.02.2009 in der Saarbrücker Zeitung erinnert?

Zitat Werner Becker:
"Die Fischgröße beeinflusst den Kormoran, größere Fische frisst er nicht. Eine Jagd solle nur als letzte Instanz in Frage kommen."


Den kompletten Bericht hier nachlesen Petri Heil



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* 21.6.2009
Terminverlegung Vereinsfischen.
Am Samstag, den 21.6.2008 wurde die Terminverlegung der nächsten Vereinsfischen bekanntgegeben. Wegen des Gemeindefischens am 28.6.2009 verschieben sich die Termine der nächsten Vereinsfischen um eine Woche.
Nächstes Vereinsfischen ist am Samstag, den 4.7.2009, abends. Abschlußfischen am Sonntag, den 12.7.2009, morgens.

Hier auf dem Bild ist Fritz, aber mit einem Döbel von Gerd.




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* 6.3.2009
Einladung zur Jahreshauptversammlung 2009.
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung, am Sonntag, 15. März 2009, möchten wir alle Vereinsmitglieder recht herzlich einladen. Wir treffen uns um 15 Uhr im Nebenzimmer unseres Vereinslokals Gasthaus Keßler.

Als Tagesordnung sind folgende Punkte vorgesehen:

TOP 1: Begrüßung und Eröffnung
TOP 2: Totenehrung
TOP 3: Bericht des 1. Vorsitzenden
TOP 4: Bericht des Kassierers
TOP 5: Bericht der Kassenprüfer
TOP 6: Bericht des Gewässerwartes
TOP 7: Aussprache zu den Berichten
TOP 8: Wahl eines Versammlungsleiters
TOP 9: Entlastung des Vorstandes
TOP 10: Neuwahl des Vorstandes
TOP 11: Verschiedenes

Auf ein zahlreiches Erscheinen - Petri Heil.
Der Vorstand



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* 14.2.2009

Mit großem Bedauern haben wir die Nachricht vom plötzlichen Tot unseres Vereinsmitglieds und ehemaligem Vorstandsmitglied Hans Blum vernommen.
Wir möchten hiermit unsere Betroffenheit und unser Mitgefühl ausdrücken.

Im Namen aller Vereinskollegen,
der Vorstand des Angelsportverein Bliesransbach e.V.



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Saarbrücker Zeitung, Erschienen am: 04.02.2009 / SZR / PM_LOK / CLOK8010
Ressort:Lokales
Textname:PM_MAN.Edition_1.CLOK8010.ART6

Ministerrat gibt Kormorane zum Abschuss frei

In Rheinland-Pfalz dürfen die Vögel im Herbst und Winter geschossen werden

Mainz. In Rheinland-Pfalz dürfen wieder Kormorane geschossen werden.
Allerdings gilt für die schwarzen Wasservögel zwischen 15. Februar und 15. August eine Schonzeit, wie das Umweltministerium gestern mitteilte. Der Ministerrat beschloss zuvor eine Landesverordnung zum „Management der Kormoranbestände“. Das Verfahren entspreche sowohl dem Schutz der Kormorane als auch dem bedrohter Fischarten, sagte Umweltministerin Margit Conrad (SPD). Naturschutzverbände lehnen den Abschuss strikt ab. Ziel der Verordnung sei, das gestörte Gleichgewicht zwischen Kormoranen und dem Fischbestand auch von geschützten Arten – durch kontrollierten Abschuss zu regulieren, teilte das Ministerium weiter mit. Der europarechtlich geschützte Kormoran bedrohe zunehmend Fischarten wie Lachs, Äsche oder Aal.
dpa

Anmerkung zu diesem Artikel:
Im Saarland dürfen Kormorane weiter fischen.

Der saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf (CDU) hat seinen Standpunkt zur Kormoran-Diskussion vertreten. "Es wird im Saarland keine Bejagung der Kormorane geben.
Wir werden alternative Lösungsmöglichkeiten erproben." Darunter fielen verstärkte Anpflanzungen an Gewässern, um den Fischen die Chance zu geben, in Deckung zu gehen und dem Kormoran die Jagd zu erschweren. Außerdem müsse man sich beim Fischbesatz über Termine und Fischgrößen absprechen.

Bestätigung bekommt der Minister sogar vom FVS-Präsident Werner Becker. Dieser stimmt seinen Vorschlägen zu: "Die Fischgröße beeinflusst den Kormoran, größere Fische frisst er nicht. Eine Jagd solle nur als letzte Instanz in Frage kommen."

Auch der Saar-Naturschutzbund begrüßt Mörsdorfs Idee, zumal im Saarland keine Berufsfischerei existiere und Hobbyfischern kaum wirtschaftliche Schäden durch Kormorane entstünden. Vertreter des Umweltministeriums, des Natur- und Vogelschutzes sowie des FVS werden sich im Arbeitskreis "Fische und Kormoran" nun verstärkt des Problems annehmen. Unabhängige Sachverständige sollen Schäden an saarländischen Gewässern und die von Kormoranen tatsächlich aufgenommene Fischmenge ermitteln.

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Dazu ein Bild, das für sich spricht, aufgenommen an einem Moselweiher:




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* 04.01.2009 - 3. Kormoranzählung an der Blies - Bärbels Loch - Nähe Mühlchen.


Es war noch starker Flugverkehr - noch nicht alle waren auf ihrem Sitzplatz. Es waren auch Leute mit Hund auf der Wiese.
Die Auswertung ergab, 73 Kormorane sind hier versammelt.
FdR Karl Bender



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****** Der Vorstand des ASV-Bliesransbach wünscht allen seinen Mitgliedern und Lesern dieser Homepage, ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und ein glückliches, neues Jahr 2009 ******



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