* 24.12.2011 - Fischereiverband Saar
Unnötige Verunsicherung durch falsche, undifferenzierte Medienerstattung!
Leider kam es im Vorfeld zu den Feiertagen zu Falschmeldungen bezüglich der Fische in Saar und Blies, sodass der Fischereiverband Saar sich zu folgender Richtigstgellung veranlasst sieht:
Der Fischereiverband Saar hat zusammen mit der Landesregierung eine gemeinsame Erklärung zur Belastung der Fische in Saar und Blies abgegeben. An dieser Erkälrung hält der Fischereiverband Saar und die Landesregierung fest. Die Aussage, zum Weihnachtsfestmahl sollten keine Saarfische gegessen werden, wird demnach weder vom Fischereiverband, noch von der Landesregierung gestützt. Vielmehr können insbesondere Hecht, Barsch und Zander aus der Saar bedenkenlos gegessen werden. Darüber hinaus besteht auch kein Anlass vor dem Verzehr von Rotaugen und Karpfen bis zu einem Alter von 10 Jahren zu warnen. Schließlich lässt sich die Qualität der Fische auch noch wesentlich dadurch steigern, dass man die Haut nicht mitisst.
Der Fischereiverband wünscht demnach allen Anglern einen guten Appetit beim Verzehr der Saarfische gemäß der gemeinsamen Erklärung des Verbandes und der Landesregierung.
Es ergeht die herzliche Bitte, zukünftig eine Verunsicherung der Angler durch eine undifferenzierte Medienerstattung zu unterlassen.
Merzig, 24.12.2011
Für das Präsidium
Andreas Schneiderlöchner (Vizepräsident)
Auf den Bericht der Internationalen Kommission zum Schutze des Rheins (IKSR) zur Kontamination von Fischen mit Schadstoffen im Einzugsgebiet des Rheins (laufende und abgeschlossene Untersuchungen in den Rheinanliegerstaaten 2000 - 2010) wird verwiesen: http://www.iksr.org/uploads/media/Bericht_195d.pdf


| Platz | 5 | Bliesransbach | 110 | g |
| Platz | 4 | Sitterswald | 210 | g |
| Platz | 3 | Kleinblittersdorf | 540 | g |
| Platz | 2 | Auersmacher | 1960 | g |
| Platz | 1 | Hanweiler | 5050 | g |
Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF), das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Verband Deut-scher Sporttaucher (VDST) haben die Karausche zum Fisch des Jahres 2010 gewählt.
Damit soll ein wenig bekannter, aber dennoch interessanter Fisch der Öffentlichkeit vorge-stellt werden. Zudem soll darauf hingewiesen werden, dass die Karausche durch Gefährdung und Verlust ihrer Lebensräume in unseren heimischen Gewässern immer seltener wird.
Die Karausche ist eine äußerst genügsame und robuste Fischart. Bevorzugt lebt sie in kleinen, pflanzenreichen und stehenden Gewässern, kann aber auch in Flüssen mit geringer Strömungsgeschwindigkeit und im Brackwasser vorkommen. Aufgrund ihrer hohen Anpassungsfähigkeit ist sie selbst in kleinsten, sauerstoffarmen und verschlammten Dorftümpeln zu finden. Wenn das Gewässer austrocknet, kann sich die Karausche im Schlamm vergraben und einige Tage überleben. Sie kann bis zu fünf Tage ohne Sauerstoff auskommen und gilt des-halb im Tierreich als „Meister im Luftanhalten“.
Über den Winter verfällt die Karausche, eingegraben im Schlamm, in eine Art Winterstarre und kann sogar vom Eis eingeschlossen überleben. Ihr Stoffwechsel ist dann deutlich eingeschränkt. Sobald die Temperaturen steigen erwacht die Karausche wieder zum Leben.
Die Karausche gehört zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Sie hat einen gedrungenen,
hochrückigen Körper und ein kleines, endständiges Maul. Die Färbung ist grau über grünlich bis zu messinggelb. Sie ist leicht mit einem jungen Karpfen zu verwechseln, hat aber im Gegensatz zu diesem keine Barteln. Leicht zu verwechseln ist sie mit dem ebenfalls zu den Karpfenfischen gehörenden Giebel. Die mittleren Größen liegen bei 20 bis 35 cm, wobei auch eine Länge von 50 cm und ein Gewicht von mehr als 3 kg möglich sind.
Karauschen ernähren sich von Kleintieren aller Art, wie z.B. Zuckmückenlarven, Wasserflöhen, Würmern und Schlammschnecken sowie pflanzlichen Stoffen
.
Die Geschlechtsreife tritt meist im dritten bis vierten Lebensjahr und bei einer Länge von 10 bis 15 cm ein. Die Karausche ist ein Sommerlaicher. Von Mai bis Juli heften die Weibchen
150.000 bis 300.000 klebrige, 1 bis 1,5 mm große Eier portionsweise an Wasserpflanzen.
Je nach Wassertemperatur schlüpfen die Larven nach drei bis sieben Tagen. Nach drei bis vier Jahren werden sie mit einer Länge von etwa 8 bis 15 Zentimeter geschlechtsreif.
Die Karausche ist heute über nahezu ganz Europa verbreitet und fehlt nur in Spanien, Mittel- und Süditalien sowie in Nordfinnland. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet ist nicht genau nachweisbar und liegt vermutlich in Osteuropa und Asien.
In unseren heimischen Gewässern ist in den vergangenen Jahren ein starker Rückgang der Karausche zu beobachten. Regional, wie beispielsweise in Nordrhein-Westfalen, gilt sie als stark gefährdete Art, in Bayern steht sie auf der Vorwarnliste. Die Ursachen hierfür liegen in erster Linie in der Veränderung ihres Lebensraumes durch Ufer- und Querverbauungen, Regulierungsmaßnahmen oder Schadstoffbelastungen, wovon natürlich auch alle anderen Fischarten betroffen sind.
Die Karausche bevorzugt dicht verwachsene kleine Auengewässer, die gelegentlich überflutet werden. Der Verbau von flachen Uferzonen wirkt sich daher besonders nachteilig auf die Bestände aus. Besonders für die Karausche ist es daher wichtig mehr Überschwemmungsgebiete zu schaffen damit sie sich wieder in kleinen Auentümpeln ausbreiten kann.
Schutz und Wiederherstellung des natürlichen Lebensraums kommen übrigens nicht nur der Karausche zugute, sondern sichern vielen verschiedenen Arten, die durch menschliche Eingriffe in die Gewässerstrukturen in ihrem Fortbestand gefährdet sind, das Überleben.
V. i. S. d. P.
Verband Deutscher Sportfischer e. V.
Peter Mohnert
Präsident
Offenbach, den 16.10.2008
Abdruck honorarfrei
Foto: Wolfgang Hauer
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Jeder kann sich wohl ausrechnen, was die rund 100 Wintergäste, die wir an der Blies haben, pro Tag fressen. Den Höhepunkt hatten wir ja im Januar 2005, mit 240 Kormoranen. Da konnten wir den Fischbesatz als Futtermittel abschreiben. |
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| 20.6. | 4.7. | 12.7. | Ges. | Platz | |
| Kunz Gerd | 1400 | 4500 | 5900 | 1 | |
| Schuler Dieter | 2000 | 2000 | 2 | ||
| Mourer Mike | 100 | 1140 | 1240 | 3 | |
| Mourer Marco | 1020 | 150 | 1170 | 4 | |
| Bender Karl | 20 | 840 | 860 | 5 | |
| Baque Niclas | 240 | 240 | 6 | ||
| Hensgen Lorenz | 170 | 170 | 7 | ||
| Becker Ralph | 40 | 40 | 8 | ||
| Kurz Friedrich | 30 | 30 | 9 | ||
| Hensgen Marcel | 30 | 30 | 10 | ||
| Klopp Dietmar | |||||
| Arend Eddi | |||||
| Hegel Peter | |||||
| Baum Martin | |||||
| Schirra Ralph |


Der erste Platz ging an den Ausrichter, den ASV-Rilchingen-Hanweiler
Am Samstag, den 21.6.2008 wurde die Terminverlegung der nächsten Vereinsfischen bekanntgegeben. Wegen des Gemeindefischens am 28.6.2009 verschieben sich die Termine der nächsten Vereinsfischen um eine Woche.